ruthohligkiesel — Natur ist das Schweigen jenseits der Worte

Über…

…die Kunst

Tägliche Spaziergänge durch die Natur sind der Ausgangspunkt meiner Kunst, der Anfang meiner künstlerischen Auseinandersetzung mit der Natur. Die Rhythmen der Natur zu erfahren, die verschiedenen Witterungen zu spüren und die Jahreszeiten zu beobachten ist eine wichtige Voraussetzung für meine Kunst. Finden und Sammeln ist dabei ein Prozess, der unwillkürlich entsteht, mein Auge wird auf ein Material gelenkt, das förmlich danach schreit, aufgehoben und mitgenommen zu werden. Im Atelier sichte ich das Material, verlege es in seine Einzelteile oder verdichte es zu verschiedensten geometrischen Formen. In einem spielerischen Umgang mit dem Material entsteht eine Idee, wie das Wesen dieses Materials zur Geltung kommen kann, in welchem Zusammenhang es einen neuen Sinn bekommt, oder scheinbar unscheinbares sichtbar gemacht werden kann. Eine neue Ordnung entsteht, die manchmal verblüfft – aber auch auf das Ursprüngliche zurückführt. Die Materialien bekommen eine neue „Bühne“ im Bild, im Objekt, durch die sich die inhaltlichen Bezüge ändern und Assoziationen beim Betrachter entstehen können. Aber auch Rückschlüsse auf das Ursprüngliche (Material) und seine spirituellen Dimensionen sind möglich, die Bilder können den Kreislauf von Wachsen und Vergehen deutlich und erfahrbar machen.

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…mich

Künstlerin

Geboren 1958 & seit 1998 Beschäftigung mit dem Thema Natur und Kunst

Kurse bei Werner Henkel (Bremen)
Gregor Lersch (Bad Neuenahr)
Schulte und Bundschuh (Hannover)
Amely Spötzl (Bonn)
Merja Herzog-Hellstén (Hanau)
Sieglinde Ludes (Mainz)

2007/2008
Fortbildung „Ästhetische Wege zur Natur“ des Bremer Künstlers Werner Henkel
2012 & 2013
Kurse bei Sieglinde Ludes „Soft Sculptures“,
Oppenheimer Sommerakademie


…Hund Nicky

Spaziergangsbegleiter